Wolgograd
Basketball

Alba erhält neuen Eurocup-Gegner

Alba Berlin muss sich im Basketball-Eurocup auf einen neuen Gegner einstellen. Wie Geschäftsführer Marco Baldi am Freitag bestätigte, ist das russische Team aus Wolgograd nun anstelle von Pallacanestro Cantù aus Italien der Konkurrent in der Gruppenphase. Hintergrund sind laut Baldi "die politischen Wirren" zwischen der Euroleague, die auch den Eurocup veranstaltet, und dem Weltverband Fiba. Dies hatte dazu geführt, dass die italienischen Clubs von ihrem nationalen Verband unter Druck gesetzt wurden, nicht im Eurocup anzutreten. "Wir sind nicht froh darüber, denn Wolgograd ist ein starker Gegner und die Reise dorthin ist viel weiter", sagte Baldi. Die weiteren Gegner für Alba in der Gruppe B sind Chimki Moskau, Bilbao Basket, Lietuvos Rytas aus Litauen und Partizan Belgrad. Jeweils die ersten vier Teams der vier Sechser-Gruppen erreichen die nächste Runde. Die neue Saison im Eurocup beginnt am 11./12. Oktober. mehr

WM 2018 in Russland

Trägerkonstruktion in WM-Stadion bricht zusammen

Bei den Bauarbeiten für ein WM-Stadion in der südrussischen Millionenstadt Wolgograd ist eine Trägerkonstruktion unter der Last von Beton zusammengebrochen. Verletzt wurde niemand, wie örtliche Medien am Donnerstag berichteten. Das Bauunternehmen Strojtransgas schloss einen Materialfehler als Ursache nicht aus. Der Vorfall werde keine Verzögerung beim Bau auslösen, hieß es. Bauleiter Sergej Kamin spielte den Fall der Agentur R-Sport zufolge als Fehler der Arbeiter herunter, der keine weitere Bedeutung habe. Es ist bereits der dritte Unfall innerhalb von fünf Monaten an der "Wolgograd-Arena". Bei Vorfällen im November und Februar waren der Agentur Tass zufolge drei Arbeiter verletzt worden. Wolgograd ist einer der elf Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland. In der Arena sind Sitzplätze für 45 000 Zuschauer geplant. Das Stadion soll bis November 2017 fertig sein. mehr

Leichttathletik

Issinbajewa sagt ersten Wettkampf nach Pause ab

Die russische Olympiasiegerin im Stabhochsprung, Jelena Issinbajewa, hat ihren ersten Wettkampf nach einer Babypause wegen einer Verletzung abgesagt. Sie will sich nun in einer Münchner Klinik untersuchen lassen. Eigentlich wollte die 33-jährige am Samstag an einem Wettbewerb in der südrussischen Region Wolgograd teilnehmen, zog sich dann aber beim Aufwärmen eine Blessur zu, wie die Agentur Tass meldete. Issinbajewa hatte 2013 das letzte Mal an einem Wettkampf teilgenommen. Vor knapp einem Jahr, im Februar 2015, hatte sie ihre Rückkehr angekündigt. Ihr Ziel: Die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro diesen Sommer. Issinbajewas Trainer Jewgeni Trofimow teilte mit, vorerst seien weitere Wettkämpfe aber nicht gefährdet. mehr

Wolgograd

Wolgograd wünscht sich "Spiel des Friedens"

Die WM-Gastgeberstadt Wolgograd will möglichst bald ein "Spiel des Friedens" gegen Fußball-Weltmeister Deutschland veranstalten. "Wir wären glücklich, eine solche Partie hier zu haben", sagte Andrej Botscharow, Gouverneur der Region um das frühere Stalingrad. Dort fand während des Zweiten Weltkriegs eine der blutigsten Schlachten statt, bei der Hunderttausende Soldaten getötet wurden. Die DFB-Auswahl wäre auch ein attraktiver Gegner zur Eröffnung des neuen Stadions. Die "Victory Arena" am Ufer der Wolga soll am 30. Dezember 2017 fertiggestellt werden. Je nach Auslosung könne die Partie laut Botscharow auch während der WM-Endrunde 2018 in Russland stattfinden. mehr