| 00.00 Uhr

Tischtennis
Borussia ist heiß auf den Angstgegner

Tischtennis: Borussia Düsseldorf ist heiß auf den Angstgegner
Fehlte bei den vergangenen Spielen in Saarbrücken, ist morgen aber dabei: Borussias Weltranglistenzweiter Timo Boll. FOTO: imago
Düsseldorf. In Saarbrücken hat der Tischtennis-Rekordmeister zuletzt meist verloren. Morgen starten die Düsseldorfer um ihren Star Timo Boll dort ins Play-off-Halbfinale. Chefcoach Danny Heister gibt sich dennoch optimistisch. Von Tino Hermanns

Die Borussen wissen ganz genau, was sie am Sonntag (15 Uhr) in der Halle des 1. FC Saarbrücken erwartet. "Der FCS hat eine starke, vor allem sehr ausgeglichene Mannschaft", sagt Borussias Manager Andreas Preuß. "Wir haben in Saarbrücken in den vergangenen Jahren fast immer verloren, oft sogar klar." So auch am 15. Spieltag der Tischtennis-Bundesliga, als die Düsseldorfer an der Saar mit 1:3 baden gingen. Das Hinspiel hatten die Borussen 3:2 für sich entschieden. In beiden Partien fehlte aber ihr Bester, Timo Boll. Es ist klar, dass der Rekordmeister aus der NRW-Landeshauptstadt zum Halbfinalspiel nun allerdings in Bestbesetzung reist.

Boll (Weltranglistenplatz 2) ist genauso mit in der Saarland-Reisegruppe wie Kristian Karlsson (WR 19), Stefan Fegerl (WR 45) und Anton Källberg (WR 62). Heute Morgen ging es los in Richtung Saarbrücken. Dort bereitet sich das Quartett in einer nachmittäglichen Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen auf das Semifinale vor. Der Respekt vor dem Gegner ist groß.

Das gilt aktuell besonders für den Ex-Borussen Patrick Franziska. Der Nationalspieler präsentierte sich zuletzt in ausgezeichneter Form. Bei den German Open in Bremen erreichte er unter anderem nach einem Sieg über Karlsson als einziger Europäer das Halbfinale und hat sich in der Weltrangliste mittlerweile auf Platz 24 vorgearbeitet. Und dass Tiago Apolonia (WR 36), Bojan Tokic (WR 111) und der zweimalige Einzel-Vizeeuropameister Patrick Baum (WR 203) durchaus verstehen, den nur 2,7 Gramm schweren Plastikball gekonnt auf die Platte auf der anderen Seite des Netzes zu spielen, haben die Düsseldorfer schon mehrfach am eigenen Leib erfahren.

Borussias Chefcoach Danny Heister geht dennoch optimistisch an die TTBL-Play-off-Vorschlussrunde heran. "Wir haben den Vorteil des Tabellenführers, dass wir in einem möglichen dritten Spiel Heimrecht haben", betont der Trainer. "Verstecken müssen wir uns nicht. Und bislang haben wir die wichtigen Spiele gegen Saarbrücken immer gewonnen."

Um das Finale zu erreichen, sind zwei Siege nötig, die Höhe der Ergebnisse spielt dabei keine Rolle. Die Entscheidung fällt frühestens im Rückspiel eine Woche später, wenn Saarbrücken am 15. April zu Gast im Arag Center Court am Staufenplatz ist.

Quelle: RP
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Tischtennis: Borussia Düsseldorf ist heiß auf den Angstgegner


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.