Der Wirtschaftsminister und der US-Investor

Kicillof und Singer – die Unerbittlichen im Fall Argentinien

Buenos Aires. Argentinien hat die Staatspleite nicht abwenden können – trotz der zuletzt doch noch persönlichen Gespräche. Angesichts der technischen Pleite aber will die Regierung nun wieder mit den US-Hedgefonds reden. Dabei dürften neben der Präsidentin Cristina Kirchner wieder zwei Personen im Mittelpunkt stehen. Von Dana Schülbemehr

US-Aktienmarkt

Dow endet sehr schwach

Die US-Börsen haben sich am Donnerstag dem Ausverkauf an den weltweiten Aktienmärkten angeschlossen und weit im Minus geschlossen. Marktkenner machten dafür enttäuschende Unternehmenszahlen, die Staatspleite Argentiniens sowie Befürchtungen einer früher als bislang erwarteten US-Zinswende verantwortlich. mehr

20 Prozent weniger Gewinn

Samsung verliert gegen Apple an Boden

Der Gewinn von Samsung bricht um knapp 20 Prozent ein. Das zeigen die neuen Quartalszeigen. Der Konzern spürt die Billigkonkurrenz und leidet unter einem verlangsamten Handy-Absatz. Jetzt soll es das neue Galaxy Note 4 richten, aber auch personelle Konsequenzen sind nicht mehr ausgeschlossen. mehr

Drohende Staatspleite

Argentinien steht vor einem Scherbenhaufen

Buenos Aires. Die Frist für eine Einigung mit den US-Hedgefonds ist abgelaufen, Argentinien steht vor der Staatspleite. Die Ratingagentur Standard & Poor's hat dem Land bereits einen "teilweisen Zahlungsausfall" bescheinigt, andere dürften noch folgen. Argentinien steht eine harte Zeit bevor. Von Dana Schülbemehr

Argentinien

Cristina Kirchner und der Kampf gegen die "Geierfonds"

Noch bleiben Argentinien ein paar Stunden, um die drohende Staatspleite abzuwenden. Am Donnerstag sechs Uhr MESZ läuft die Frist ab, bis zu der das Land zwei US-Hedgefonds das geforderte Geld überweisen muss. Für Staatspräsidentin Cristina Kirchner aber ist der Kampf gegen die "Geierfonds" inzwischen schon zu einer Prinzipfrage geworden. Von Dana Schülbemehr