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Sacramento
11,6 Millionen Euro Strafe für VW in Südkorea

Sacramento. Volkswagen muss in Südkorea wegen des Vorwurfs manipulierter Abgaswerte mehr als 125.000 Autos in die Werkstätten rufen. Nach Abgastests bei mehreren Modellen seit dem vergangenen Monat belegte das Umweltministerium in Seoul den deutschen Autobauer außerdem mit einer Geldstrafe von 14,1 Milliarden Won (11,6 Millionen Euro).

Der Druck auf den VW-Konzern steigt in den USA nun auch bei größeren Dieselmotoren. Die kalifornische Umweltbehörde CARB teilte am Mittwoch mit, dem Unternehmen eine Frist von 45 Geschäftstagen gesetzt zu haben, um einen Rückrufplan für die betroffenen Fahrzeuge mit 3,0-Liter-Dieselmotoren einzureichen.

Vor dem Hintergrund der Abgas-Affäre wird die Produktion in den deutschen Volkswagen-Werken zwischen dem 17. Dezember und dem 11. Januar zum Stillstand kommen. Einzige Ausnahme soll aufgrund der hohen Nachfrage und der derzeit laufenden Vorbereitungen für die neue Produktgeneration der Tiguan sein.

(dpa)
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