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San Francisco
Abgas-Skandal: VW weist Anklage in den USA zurück

San Francisco. VW, Audi und Porsche haben im Abgas-Skandal Vorwürfe der Milliardenklage von US-Behörden vorerst zurückgewiesen, verhandeln aber weiter über einen Vergleich. Die Anklage habe bei einem kleinen Teil der Motoren mit verbotener Software, den 3,0-Liter-Aggregaten, keine Belege dafür erbracht, dass die Hersteller wissentlich manipuliert haben, heißt es in einer Klageerwiderung. Die Anwälte fordern, diese Punkte beim Rechtsstreit abzuweisen.

VW sieht den Vorgang allerdings als Formalie: "Wie vom Gericht am 8. April 2016 angeordnet, musste der Antrag fristgerecht eingereicht werden", teilte der Konzern auf Anfrage mit. Die Erwiderung beeinträchtige laufende Gespräche und die bereits erzielte Grundsatzeinigung mit den Behörden nicht. Insgesamt sind aus dem VW-Konzern 580.000 Autos in den USA von Manipulationen betroffen.

(dpa)
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