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Berlin/Düsseldorf
Air Berlin erhöht Schulden auf mehr als eine Milliarde

Berlin/Düsseldorf. Deutschlands zweitgrößte Airline hat ausgerechnet im üblicherweise gut laufenden Sommerquartal die Schulden noch einmal erhöht. Das Unternehmen meldete im gestern veröffentlichten Quartalsbericht für Ende September einen Schuldenberg von 1,066 Milliarden Euro, 149 Millionen Euro mehr als noch Ende Juni. Das Eigenkapital sank von minus 987 Millionen Euro auf minus 1,032 Milliarden Euro. Neue Kredite konnte Vorstandschef Stefan Pichler nur aufnehmen, nachdem der wichtigste Eigentümer Etihad dafür eine Bürgschaft gab.

Trotz der finanziell extrem angespannten Lage gibt es auch gute Nachrichten: Der für Eurowings zuständige Lufthansa-Vorstand Karl Ulrich Garnadt erklärte, er gehe davon aus, dass Eurowings wirklich 35 Jets von Air Berlin übernimmt. Air Berlin will die unprofitablen Maschinen loswerden, um sich auf seine zwei Hauptflughäfen Berlin und Düsseldorf zu konzentrieren. Gespräche zur Übergabe der 35 Jets seien "auf gutem Weg" so Garnadt. 2017 sei Starttermin der größeren Eurowings.

(rky)
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