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Berlin
Air Berlin verliert erneut Flugpassagiere

Berlin. Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin hat in den vergangenen vier Jahren gut ein Siebtel ihrer Passagiere eingebüßt. Nach dem Rekord von 35,3 Millionen Fluggästen im Jahr 2011 beförderte sie im vergangenen Jahr nur noch 30,2 Millionen Fluggäste. Wie das Unternehmen gestern mitteilte, betrug der Rückgang verglichen mit dem Vorjahr 4,6 Prozent.

Air Berlin streicht seit Jahren weniger rentable Strecken, um mit besserer Auslastung wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Weil die Fluglinie ihre Kapazität 2015 mit 6,8 Prozent stärker senkte als die Fluggastzahl zurückging, erhöhte sich die Auslastung der Maschinen um 0,7 Punkte auf 84,2 Prozent.

Unterdessen hofft Air Berlins arabischer Partner Etihad bei den umstrittenen Gemeinschaftsflügen auf einen Teilerfolg vor Gericht. Beim Oberverwaltungsgericht in Lüneburg beantragte Etihad, die strittigen 29 Gemeinschaftsflüge "bis zum Ende des Winterflugplans (26. März 2016) durchführen zu können", teilte der Konzern mit. So wären Fluggäste, solange das Verfahren andauere, keinen Unannehmlichkeiten wie einer nochmaligen Gepäckaufgabe beim Umsteigen ausgesetzt.

(dpa)
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