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Hannover
Airbus lässt Teile mit 3D-Drucker herstellen

Hannover. Fliegen wie gedruckt heißt ab sofort das Motto bei Europas größtem Flugzeughersteller. Im niedersächsischen Varel hat der Airbus-Konzern mit dem industriellen Einsatz von 3D-Druckern in der Produktion eine neue Ära eingeläutet. Bisher hat Airbus Bauteile komplett von Zulieferern bezogen, nun werden zunächst doppelwandige Benzinrohre aus Titan gedruckt. "Das ist ein echter Meilenstein, zumal sich die Kosten dadurch halbieren", sagte Airbus-Manager Peter Sander gestern in Hannover. Nach Angaben des für Zukunftstechnologien zuständigen Managers stellt eine Tochterfirma die bisher aus Guss produzierten Rohre her. "Wir sind in Serie gegangen", sagte Sander. Ab 2016 will Airbus auch Bauteile aus Edelstahl, ab 2017 aus Aluminium herstellen.

(dpa)
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