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Aachen
Aixtron-Aktie bricht um über 40 Prozent ein

Aachen. Beim defizitären Chipanlagenbauer Aixtron schwindet die Hoffnung auf bessere Zeiten: Nachdem der chinesische Diodenhersteller San'an Optoelectronics seinen Auftrag über 50 Anlagen auf drei Maschinen zusammengestrichen hatte, dampfte Vorstandschef Martin Goetzeler die Jahresziele ein. Damit trieb er die Anleger in die Flucht. Die im TecDax notierte Aixtron-Aktie brach um über 40 Prozent ein und markierte mit 3,97 Euro den niedrigsten Stand seit sieben Jahren. Für 2015 erwartet die Aachener Firma nun einen Umsatz von 190 Millionen Euro.

Zwar soll in der zweiten Jahreshälfte die Ertragswende geschafft werden, aber im Gesamtjahr bleibt Aixtron im Minus. Nach etlichen Boomjahren schreibt Aixtron seit 2012 tiefrote Zahlen. Jeder fünfte Mitarbeiter musste inzwischen seinen Hut nehmen. Aixtron beschäftigt noch rund 750 Menschen. Die Firma produziert Chipanlagen zur Herstellung von Leuchtdioden (LEDs), die in der Unterhaltungselektronik, Automobilindustrie und bei industrieller Beleuchtung zum Einsatz kommen.

(rtr)
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