| 08.26 Uhr

Berlin
Amnesty kritisiert Kinderarbeit für Autoindustrie

Berlin. Die großen deutschen Autohersteller gehen aus Sicht von Amnesty International nicht entschlossen genug gegen Kinderarbeit vor. Hintergrund ist der wachsende Bedarf an Kobalt, das unter anderem wichtig für Energiespeicher von Elektro-Autos ist. In Kobaltbergwerken im Kongo riskierten schon Kinder ab sieben Jahren ihre Gesundheit und ihr Leben, kritisierte Amnesty. BMW, VW und Daimler seien nicht sorgfältig genug dabei, Menschenrechtsverletzungen offenzulegen und zu dokumentieren. Die Unternehmen kündigten Prüfungen an und betonten, es werde von allen Zulieferern erwartet, Menschenrechtsverletzungen auszuschließen. Nach Angaben der Menschrechtler von Amnesty wird mehr als die Hälfte des weltweiten Bedarfs an Kobalt durch Minen im Kongo gedeckt.
(dpa)
 
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