| 07.28 Uhr

Berlin
Anlageberatungen schneiden im Test erneut schlecht ab

Berlin. Die Stiftung Warentest hat bei der Anlageberatung deutscher Banken erneut gravierende Mängel festgestellt. In einem Test schnitten zwar erstmals drei von 23 untersuchten Instituten mit "gut" ab: die Frankfurter Volksbank, die Sparda-Bank Berlin und die Nassauische Sparkasse. Fünf Banken schafften aber nur ein "ausreichend", zwei ein "mangelhaft: Die Hannoversche Volksbank und die Hypovereinsbank. Die Warentester vermerkten, fast allen Banken sei es gelungen, den Kundenwunsch zu ermitteln.

"Umso ernüchternder ist es, dass viele Banken trotz der guten Vorarbeit Produkte empfohlen haben, die nicht zu den Anlagezielen passten", sagte Finanztest-Chefredakteur Heinz Landwehr. Das sei weniger auf das Unvermögen der Berater zurückzuführen, sondern eher darauf, dass sie bestimmte Produkte verkaufen müssen.

(rtr)
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