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Düsseldorf
Aufregung um Thyssenkrupps Fusionspläne

Düsseldorf. Die Arbeitnehmervertreter von Thyssenkrupp haben das Management vor Alleingängen bei einer Stahlfusion gewarnt. "Fusionspläne ohne uns kann es nicht geben", sagte Konzernbetriebsratschef und Aufsichtsratsmitglied Wilhelm Segerath. Es gebe ein klares Bekenntnis zur Verbundstrategie, wonach Stahl Teil des Konzerns sei. Eine Fusion sei bislang auch kein Thema im Aufsichtsrat gewesen. Ein Bericht unserer Redaktion über eine mögliche Fusion zwischen der europäischen Stahlsparte von Thyssenkrupp und Teilen von Tata Steel trieben den Aktienkurs des deutschen Stahlkochers gestern um mehr als fünf Prozent.

Der Betriebsratschef von Thyssenkrupp Steel Europe, Günter Back, sagte: "Wer glaubt, in irgendwelchen Hinterzimmern an der Belegschaft vorbei Fusionen planen zu können, der wird eines Besseren belehrt." Sollte es Überlegungen zu einer Fusion geben, müssten Betriebsrat und Aufsichtsrat im Rahmen der Mitbestimmung eingebunden werden: "Wir müssen wissen, welche Risiken auf uns zukommen."

(RP/rtr)
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