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Düsseldorf
"Bad Bank" der WestLB verbündet sich mit IBM

Düsseldorf. Die 2012 zur Abwicklung der WestLB-Altlasten gegründete Erste Abwicklungsanstalt (EAA) schrumpft auf einen Schlag gewaltig - zumindest was die Belegschaft angeht. Die Tochtergesellschaft EFS, die die "Bad Bank" vor einem Jahr vom zweiten WestLB-Nachfolger Portigon übernommen und die Dienstleistungen für die EAA erbracht hatte, verbündet sich mit IBM Deutschland. IBM übernimmt den größten Teil des Leistungsangebots, das unter anderem aus IT-Dienstleistungen für in der "Bad Bank" abzuwickelnde Kredit-, Wertpapier- und Derivatebestände besteht.

Im Zuge der Übernahme wechseln 300 Mitarbeiter zu IBM. Ein Rest der EFS bleibt vorläufig erhalten, soll aber später in die Muttergesellschaft EAA integriert werden. Einschließlich des Verkaufs einer weiteren Tochter an die britische Mount-Street-Gruppe und "weiterer Personalmaßnahmen" schrumpft die Belegschaft der EAA-Gruppe zum Jahresende im Vergleich zum Ende des vergangenen Jahres um zwei Drittel auf 254 Mitarbeiter.

(gw)
 
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