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Frankfurt
Bausparkassen beenden eigene Einlagensicherung

Frankfurt. In Bausparverträgen gespartes Geld ist bei privaten Bausparkassen künftig nur noch bis 100.000 Euro geschützt. Die zehn Institute stellen ihren Einlagensicherungsfonds (BESF) Ende Februar 2017 ein, wie ein Sprecher des Verbandes der privaten Bausparkassen sagte. Die unter den Niedrigzinsen leidenden Baufinanzierer wollten so Geld sparen, erklärte er. Von der Änderung seien nur 19.000 Bausparverträge betroffen, 0,2 Prozent des Bestandes. Im Durchschnitt lauten die neun Millionen Verträge bei privaten Anbietern auf eine Summe von 40.

000 Euro; darauf angespart ist deutlich weniger. Ein Großteil der Verträge über 100.000 Euro liegt laut Verband bei großen Investoren wie Versicherern. Um ihre Einlagen weiter zu schützen, könnten sie diese künftig auf mehrere Bausparkassen verteilen. Dem BESF, der noch nie zahlen musste, gehören alle privaten Bausparkassen außer Deutsche Bank Bauspar und Schwäbisch Hall an. Schwäbisch-Hall-Kunden sind über das Sicherungssystem der genossenschaftlichen Banken geschützt.

(rtr)
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