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Das richtige Benehmen im Internet zu finden, ist nicht immer ohne Tücken. Viele Einsteiger finden sich nicht gleich in den neuen Plattformen zurecht und übertreten Regeln der „Netiquette“. Wir haben zehn Tipps für Sie zusammengestellt.
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1. Tipp:
Es sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, ist es aber leider nicht. Obwohl private wie berufliche Kommunikation heute in hohem Maße elektronisch abläuft, bleiben viele E-Mails einfach unbeantwortet. Eine ernst gemeinte E-Mail verdient eine Antwort. Am Telefon legen Sie schließlich auch nicht einfach auf.
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2. Tipp:
Verschicken Sie zusätzlich zu einer Mail angehängte Dateien, sollten Sie in jedem Fall auf die Dateigröße der Anhänge achten. Mail-Provider haben zwar tendenziell immer mehr, aber dennoch beschränkten Speicherplatz. Bei schlechten Internetverbindungen wird zudem das Verschicken und Abrufen der Post langsamer. Nutzen Sie komprimierte Formate wie .pdf für Texte und .jpeg für Bilder.
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3. Tipp:
Eine hastig geschriebene Nachricht ist meist immer noch besser als gar keine. Unter Freunden wird der ein oder andere Tippfehler sicher auch einfach hingenommen. Vielen geht es am Rechner auch leichter von den Fingern, alles klein zu schreiben. Wird es offiziell, sollten Sie aber in jedem Fall die Groß- und Kleinschreibung beachten. Grammatik und Rechtschreibung gelten auch im Web 2.0.
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4. Tipp:
Über Twitter, Facebook und Co. lassen sich jederzeit und von überall kurze Statusmeldungen veröffentlichen. Sie sollten sich aber überlegen, wie Sie diese Funktion nutzen wollen. Interessiert es Ihre Freunde wirklich, dass Sie gerade einen Burger gegessen haben und gleich schlafen gehen werden?
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5. Tipp:
Das eigene Bild im Internet lässt sich kontrollieren. Optimal ist es, sich eine eigene Internetseite anzulegen, in der man sein öffentliches Ego darstellt, etwa mit beruflichen Angaben. Ein solcher Auftritt muss allerdings professionell aussehen und aktuell sein, ansonsten geht der Schuss nach hinten los. Wichtiger ist daher zum Beispiel, seine Verlinkungen auf Fotos in Netzwerken zu überprüfen. Will man so nicht gesehen werden, kann man diese „Tags“ jederzeit entfernen.
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6. Tipp:
Nicht jede Freundschafts-Anfrage in sozialen Netzwerken sollte akzeptiert werden. Die wichtigste Frage sollte sein: Kennen Sie sich persönlich? Spam gibt es nicht nur per Mail, sondern kann auch schnell die Pinnwand in Facebook oder StudiVZ verschandeln. 5.000 virtuelle Bekanntschaften zu haben ist übrigens nicht bewundernswert, sondern oberflächlich.
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7. Tipp:
Die so genannten Smilies oder Emoticons haben im Internet und besonders in Chatprogrammen Konjunktur. Sie helfen, Gefühle und Intentionen auszudrücken, die aus dem Text an sich nicht hervorgehen. So kann etwa ein ironisch gemeinter Satz kenntlich gemacht werden. Dennoch sollten Sie Smilies sparsam einsetzen, um nicht unseriös zu wirken.
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8. Tipp:
Lernen Sie, offizielle Internetseiten von Amateurseiten zu unterscheiden. Das klingt im ersten Moment leichter als es manchmal ist. Nicht nur Profis, sondern auch Hobby-Blogger können optisch anspruchsvolle Auftritte zaubern. Einen Hinweis gibt oft die Positionierung und Art der Werbung. Grundsätzlich ist auf ein einheitliches Erscheinungsbild (Schriftarten, Design, Farbgebung) zu achten. Wer auf der Suche nach verlässlichen Informationen ist, sollte auch versuchen, mehr über den Betreiber der Seite und seine Motivation herauszufinden.
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9. Tipp:
Zugangsdaten im Internet sind wie Passwörter offline zu behandeln, nämlich mit Zurückhaltung gegenüber Dritten. Ansonsten könnte es schnell zu unliebsamen Überraschungen kommen. Darum ist auch die Browser-Funktion „Passwort speichern“ nur für private Computer zu empfehlen. Nutzen Sie nicht für jede Seite dieselbe Kennung. Leichte Variationen lassen sich leichter behalten als komplett neue Kombinationen.
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10. Tipp:
Skype und andere Programme für Internettelefonie sind günstig, global und daher absolut im Trend. Das Verhalten ist jedoch ein anderes als am Hörer. Vor einem Anruf ist eine kurze Nachricht über den integrierten Chat sinnvoll, um den Adressaten vorab zu informieren und um zu sehen, ob er am Platz ist. Über die Webcam kann zudem der Blickkontakt hergestellt werden, daher: Haltung, bitte!