Arbeitsagenturen: Arbeitsablehnung 2011 häufiger geahndet
zuletzt aktualisiert: 04.01.2012 - 12:21Berlin (RPO). Angesichts der guten Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt haben die Arbeitsagenturen den Druck auf Arbeitslose zur Aufnahme einer Beschäftigung erhöht. Sie sperrten im Jahr 2011 in fast 27.000 Fällen wegen Arbeitsablehnung vorübergehend die Auszahlung des Arbeitslosengeldes I. Das entsprach einem Anstieg um 2800 Fälle oder fast zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie aus einer Reuters am Mittwoch vorliegenden Bilanz der Bundesagentur für Arbeit hervorgeht. Insgesamt ging die Zahl aller Sperrzeiten aber deutlich um fast fünf Prozent auf rund 728.000 zurück. In den weitaus meisten Fällen wurde die Stütze wegen verspäteter Arbeitslosmeldung, wegen anderer Meldeversäumnisse oder wegen Arbeitsaufgabe gesperrt.
Quelle: REU
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