Gezielte Vorbereitung wichtig: Auch Online-Bewerbungen haben ihre Tücken
zuletzt aktualisiert: 29.01.2012 - 11:02Berlin (RPO). Unternehmen setzen bei der Mitarbeitersuche immer häufiger auf Internet-Bewerbungen. Aber Achtung: Auch wenn Online-Bewerbungen unverbindlicher erscheinen, sollten Interessenten keinesfalls einige Grundregeln vergessen.
Bewerbung per E-Mail
Online-Bewerbungen erfolgen oft per E-Mail. Bewerber sollten zunächst darauf achten, eine neutrale Mail-Adresse zu verwenden, wie etwa "vorname. nachname@provider. de".
Die Betreffzeile ist der wichtigste erste Eindruck beim Arbeitgeber und sollte sowohl das Stichwort "Bewerbung" als auch den Jobtitel und eventuell die Kennziffer der Stellenanzeige enthalten. Der Text der E-Mail soll meist nur auf die Bewerbung hinweisen und die Anhänge wie Lebenslauf und Zeugnisse auflisten. Er kann aber auch als Anschreiben genutzt werden. Am Ende steht die Signatur mit Name, Adresse und Telefonnummer.
Online-Formular
Oft lassen Firmen Online-Bewerbungen über standardisierte Formulare laufen. Die auszufüllenden Felder sind dabei für jeden Bewerber gleich. Bewerber sollten sich daher sorgfältig die Formulierungen überlegen.
Sind die Felder ausgefüllt, sollten die Angaben gespeichert oder ausgedruckt werden: Im Falle eines Bewerbungsgesprächs kann der Jobsuchende so noch einmal alles nachlesen. Besonders wichtig ist, das Formular vor dem Absenden auf Rechtschreibung und Vollständigkeit zu überprüfen. Fehlende Angaben sind oft ein K.O.-Kriterium.
Anlagen
Bei den Anlagen gilt: Weniger ist mehr. Einer E-Mail sollte der Bewerber nur Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und eventuell Arbeitsproben anhängen. Das Bewerbungsfoto sollte möglichst in den Lebenslauf integriert werden. Die Anlagen sollten deutlich mit dem eigenen Namen beschriftet und zusammen nicht größer als drei bis vier Megabyte sein.
Bei Online-Formularen gibt es meist Angaben zur maximalen Dateigröße von etwa zwei Megabyte. Wichtig ist die Verwendung gängiger Dateiformate, um sicherzugehen, dass die Firma die Dateien auch öffnen kann. Am besten eignet sich dafür das PDF-Format.
Umgangston
Bei einer Bewerbung per E-Mail ist laut Bitkom inzwischen ein weniger formaler Umgangston üblich. Bei einer Bewerbung per Online-Formular sollten jedoch Stil und Inhalt denen einer schriftlichen Bewerbung entsprechen. Im ersten Freitextfeld bietet sich eine kurze Begrüßung an und zum Schluss eine Grußformel, um die Anonymität der Formulare zu durchbrechen.
Eigene Homepage
Um sich individueller präsentieren zu können, gibt es für Jobsuchende die Möglichkeit einer eigenen Bewerbungs-Homepage. Persönliche Stärken kann der Bewerber dort besser hervorheben.
Eine solche Seite können Bewerber selber erstellen oder einen Online-Dienst damit beauftragen. Die Homepage kann aber keine akkurate und vollständige Bewerbung ersetzen und sollte lediglich als Ergänzung dienen.
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