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Fachkräftemangel: Bessere Jobchancen für Quereinsteiger

zuletzt aktualisiert: 23.10.2008 - 10:25

Nürnberg (RPO). Nicht nur angehende Maschienenbauer und Ingenieure profitieren vom drohenden Fachkräftemangel in Deutschland. Auch für Quereinsteiger verbessern sich die Chancen auf einen Job. Das ist das Ergebnis einer akutellen Studie zur Situation am Arbeitsmarkt.

Auch für Quereinsteiger verbessern sich künftig die Chancen auf einen guten Arbeitsplatz. Bereits in zehn Jahren ist ein Akademikermangel zu erwarten, das ergibt sich aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg. Das käme dann auch Absolventen etwa der Geistes- und Sozialwissenschaften zugute - sie sind auf dem Arbeitsmarkt bislang weniger gefragt. So dürften Geisteswissenschaftler künftig zunehmend in Personalabteilungen oder im Marketing einen Job finden.

Studieren lohnt sich in Zukunft noch mehr

Insgesamt werden sich die Beschäftigungschancen von Akademikern nach Einschätzung des IAB weiter verbessern. "Der Trend zur Höherqualifizierung im Erwerbssystem ist ungebrochen", heißt es in der anlässlich des Bildungsgipfels in Dresden am Mittwoch veröffentlichten Studie. Studieren lohne sich daher in Zukunft noch mehr als bisher. Schon jetzt sei die Lage am Arbeitsmarkt für Akademiker vergleichsweise gut: Etwa ab einem Alter von Mitte Dreißig seien rund 90 Prozent von ihnen hierzulande erwerbstätig. Auch seien sie im Vergleich zu anderen Bevölkerungsgruppen relativ selten arbeitslos.

Zugleich steige die Zahl der beschäftigten Akademiker und ihr Anteil an der Summe aller Erwerbstätigen stetig. So sei die Zahl der Erwerbstätigen mit einem Hochschulabschluss zwischen 1991 und 2005 um 40 Prozent gewachsen. Die Quote der Studienanfänger sei dagegen in jüngster Zeit wieder gesunken, und auch der Anteil der Studienabbrecher in Deutschland liege mit 21 Prozent relativ hoch. Ändert sich diese Entwicklung nicht, dürften Hochschulabsolventen daher in Zukunft noch gefragter bei Firmen sein als derzeit.

Quelle: gms2

 
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