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Wer einen Beruf in der Chemiebranche anstrebt, stellt sich unter anderem auf Schichtdienst ein. Allerdings auch auf ein ordentliches Gehalt. Wir zeigen Ihnen, was Sie sonst noch als Chemiker erwartet.
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Schichtdienst:
Keine Illusionen dürften sich die angehenden Auszubildenden über die Arbeitszeiten machen, warnt Kautzky. In rund 20 Prozent der Berufe in der Chemiebranche sei Schichtdienst üblich. Vielen mache das nicht zuletzt wegen der guten Bezahlung der Nachtschichten jedoch nichts aus, so Kautzy.
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Internationalität:
Die Chemiebranche ist ein Industriezweig, in dem oft international gearbeitet wird. "Auf jeden Fall sollten angehende Auszubildende mit Fremdsprachen umgehen können", erklärte Kautzky. Besonders engagierte Auszubildende hätten durchaus Chancen, auch während der Ausbildung schon im Ausland eingesetzt werden.
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Familienunternehmen:
Obwohl viele erst einmal beim Stichwort Chemiebranche an die großen Namen BASF oder Evonic denken, sind die Mehrheit der Firmen Mittelständler. "80 Prozent der Unternehmen in unserem Verband sind kleine und mittelgroße Firmen", sagte Kautzky. Viele Auszubildende werden daher ihre Lehre eher in einem Familienbetrieb als in einem Großkonzern machen. Regional ließen sich viele Unternehmen in der Branche entlang des Rheins verorten - etwa in Leverkusen und Ludwigshafen.
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Frauenanteil:
Auch wenn der Frauenanteil in der Branche seit Jahren wächst: Weibliche Lehrlinge sind immer noch eine Minderheit. "Rund ein Viertel der Beschäftigten in der Branche ist weiblich", so Kautzky.
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Gehälter:
Viele Lehrlinge dürfen sich später über ordentliche Bezahlung freuen. "Im Schnitt sind die Gehälter in der Chemiebranche 25 Prozent höher als sonst in der Industrie üblich", erklärte Kautzky.