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Woher weiß ich, ob mein Job eine Zukunft hat und das Studium das richtige ist? Berufsforscher Michael Weegen der Universität Duisburg-Essen hat den Arbeitsmarkt nach Arbeitslosenquote, Absolventen und Alterstruktur innerhalb der Branche analysiert.
Anglistik/Amerikanistik
Prognose: mittelmäßig
Wer sein Studium bis zum Abschluss durchhält, sollte sich parallel noch BWL-Kenntnisse aneignen. Dann sind die Chancen auf einen Job gut.
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Architektur
Prognose: schlecht
In Deutschland gibt es Architekten im Überfluss. Absolventen haben es schwer.
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Bauingenieurwesen
Prognose: gut
Wer das Studium durchzieht, hat gute Chancen, da nicht viele bis zum Examen durchhalten.
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Biologie
Prognose: schlecht
Obwohl das Studium hart ist, ist Biologie bei Studenten weiter sehr beliebt. Die Folge: viele Absolventen, zu wenig Stellen.
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Chemie
Prognose: mittelmäßig
Immer mehr studieren Chemie. Noch ist die Nachfrage an Nachwuchs aber groß genug, um fast alle unterzubringen.
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Elektrotechnik
Prognose: gut
Im IT-Bereich herrscht riesiger Bedarf. Wer ein Examen hat, bekommt einen Job.
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Erziehungswissesnchaft
Prognose: mittelmäßig
Pädagogik ist beliebt. Aber bei vielen neuen Beschäftigungsfeldern bieten sich zahlreiche Jobs in diversen Nischen.
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Germanistik
Prognose: schlecht
"Mit Germanisten kann man die Straße pflastern". An diesem Spruch hat sich nichts geändert. Bei der Masse kommt nicht jeder unter.
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Geschichte
Prognose: schlecht
Ohne Zusatzqualifikationen läuft nichts. Gute Chancen bestehen in Nischenberufen.
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Humanmedizin
Prognose: gut
Jeder Mediziner findet einen Job - wenn er will. Besonders in den Kliniken besteht Mehrbedarf durch Arbeitszeitverkürzung.
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Informatik
Prognose: gut
Der große Boom ist vorbei. Doch gesättigt ist der Markt noch nicht. Für Absolventen stehen die Chancen daher noch immer recht gut.
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Jura
Prognose: schlecht
Die Stellen in Top-Kanzleien sind begrenzt, Bund und Länder bauen Stellen ab - die Chancen für Juristen waren schon einmal größer.
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Lehramt
Prognose: mittelmäßig
Die Kombination ist genauso entscheidend wie die Wahl der Schulform. Bei Gymnasien siehts gut aus.
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Maschinenbau
Prognose: gut
Nachwuchs wird in diesem Bereich dringend gesucht. Absolventen haben rosige Berufsaussichten.
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Mathematik
Prognose: gut
Mathematiker werden gesucht - nicht nur an Schulen. Weil immer weniger das Fach studieren, sind die Aussichten für Absolventen ziemlich gut.
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Pharmazie
Prognose: gut
Bei den Apothekern herrscht Vollbeschäftigung. Gute Chancen auf eine Stelle sind also vorhanden.
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Philosophie
Prognose: schlecht
"Was macht man damit?" Die Frage stellen sich auch viele Arbeitgeber. Deswegen sind Stellen für Philosophen sehr rar gesät.
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Physik
Prognose: gut
Absolventen werden überall mit offenen Armen empfangen.
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Politologie
Prognose: mittelmäßig
Wer Politik studiert, landet meist irgendwo anders - in den Medien oder der Beratung. Zusatzqualifikationen sind also gefragt.
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Psychologie
Prognose: gut
Vielfältige Einsatzfelder und eine überschaubare Absolventen sorgen für gute Chancen bei Berufseinsteigern.
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Sozialwesen
Prognose: mittelmäßig
Das Interesse ist hoch, die Berufsfelder vielfältig. Der einzige Haken: reich wird man in diesem Sektor nicht.
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Soziologie
Prognose: schlecht
Ohne Zusatzqualifikation geht gar nichts, denn immer mehr studieren das Fach und landen anschließend auf der Straße
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Verwaltungswesen
Prognose: gut
Wer den Aufnahmetest besteht, studiert mit Job-Garantie.
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BWL und VWL
Prognose: gut
BWL und VWL liegen als Studienfächer voll im Trend. Da aber der Bedarf an Nachwuchs in Industrie und Wirtschaft steigt, finden die meisten Absolventen eine Stelle.
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Wirtschaftsingenieurwesen
Prognose: gut
Der Nachwuchs hat gute Chancen, weil er doppelt (Wirtschaft und Ingenieurwesen) ausgebildet wird und somit vielfältig eingesetzt werden kann.
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Zahnmedizin
Prognose: gut
Die goldenen Zeiten sind zwar vorbei, dennoch endet das Studium in den meisten Fällen immer noch mit einer Anstellung.
Quelle: Stern, Universität Duisburg-Essen