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Umfrage zur Wirtschaftskrise: Deutsche Manager haben Angst

zuletzt aktualisiert: 20.12.2008 - 11:23

Düsseldorf (RP). Deutsche Manager haben Angst vor der Wirtschaftskrise. Mehr als die Hälfte der Mitarbeiter aus dem mittleren Management deutscher Unternehmen fürchten negative Auswirkungen auf ihre Arbeit, so eine Studie. 

Ein Viertel der Befragten Mitarbeiter der mittleren Führungsebene sind derzeit vor allem darauf bedacht, ihre Position im Unternehmen zu sichern und 21 Prozent verschieben die Suche nach neuen Herausforderungen sogar auf bessere Zeiten. Dies ergab eine Studie des Dienstleisters Accenture.

Über die Hälfte der Befragten (55 Prozent) gab an, dass ihre Arbeitsmoral gelitten hat. Zwei Fünftel der Angestellten im mittleren Management in Deutschland haben sogar Angst davor, ihren Job zu verlieren. Fast 30 Prozent arbeiten deshalb mehr und deutlich länger als bisher, um ihren Arbeitsplatz zu sichern. Dies wirkt sich auch negativ auf Zufriedenheit und Motivation aus: Knapp zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) gaben an, unzufrieden oder lediglich einigermaßen zufrieden mit ihrem Job zu sein.

„In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit müssen Arbeitgeber noch sorgfältiger darauf achten, dass die für den Geschäftserfolg wichtige mittlere Führungsebene leistungsbereit bleibt“, sagt Norbert Büning von Accenture.

Eine weitere Ursache für die Unzufriedenheit im mittleren Management ist die Bezahlung. Über die Hälfte der befragten Führungskräfte (53 Prozent) empfinden die Höhe ihrer Gehälter als zu niedrig. Fehlende Entwicklungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen bieten ebenfalls häufig Anlass zu Beschwerden (42 Prozent). Drittwichtigste Ursache ist die gestiegene Arbeitsbelastung und damit größere Schwierigkeiten, ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Job und Privatleben zu schaffen (35 Prozent).

Dennoch suchen nach eigenen Angaben nur zehn Prozent der mittleren Führungskräfte aktiv nach einer neuen beruflichen Herausforderung.


 
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