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Das sind die häufigsten Karriere-Irrtümer im Überblick:
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Beförderungen kommen nicht von allein: Ein weit verbreiteter Irrtum: Wer lange im Unternehmen ist, hat ein Anrecht auf Beförderung. Tatsächlich nimmt die Wahrscheinlichkeit aufzusteigen aber nicht mit der Dauer der Betriebszugehörigkeit zu. Wer in den ersten drei bis fünf Jahren nicht befördert wurde, wird es danach tendenziell eher auch nicht, meinen Experten.
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Zweiter Bildungsweg ist kein Karriere-Hemmschuh In Wirklichkeit trifft das nicht zu: "Im Gegenteil, man zeigt, dass man belastbar und ehrgeizig ist", sagt die Diplom-Psychologin Madeleine Leitner, die in München als Coach arbeitet. Gute Perspektiven gebe es gerade für diejenigen, die schon früh neben dem Beruf das Abitur oder Studium nachholen. Das zeigt Durchhaltevermögen.
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Früher aufstehen bringt nichts Fleiß ist nicht automatisch karrierefördernd: Es kommt darauf an, ob der Vorgesetzte auch merkt, wie viel jemand arbeitet. Wer konzentriert arbeitet, schon um 16 Uhr fertig ist und regelmäßig pünktlich geht, fällt eher unangenehm auf. "Wer bleibt, bis es dunkel wird, gilt als Held der Arbeit", sagt Madeleine Leitner. "Die meisten Chefs fangen eher später an und bleiben länger", sagt Martin Wehrle. "Mitarbeiter, die früh anfangen, sind abends oft nicht mehr da, wenn der Chef sie braucht."
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Sich zum Experten machen Gut fürs Vorankommen ist auf jeden Fall, wenn klar erkennbar ist, welche Kompetenzen ein Mitarbeiter hat. "Man soll sich profilieren", empfiehlt Claudia Cornelsen, Expertin für Personality-PR in Hamburg. "Deshalb ist wichtig, sich frühzeitig bestimmte Themen unter den Nagel zu reißen." Auch hier gilt: Entscheidend ist, dass andere davon erfahren.
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Betriebsklima nicht als Psycho-Kram abtun Das Betriebsklima ist nicht nur eine psychologische Größe. Nicht nur, weil Mitarbeiter bei gutem Betriebsklima motivierter sind, gibt es einen Zusammenhang zum Unternehmenserfolg: "Auch die Kunden werden dadurch beeinflusst", sagt Martin Wehrle.
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Nicht zu oft den Job wechseln Regelmäßig die Stelle zu wechseln, gilt oft als Karriere-Voraussetzung. Das kann aber nach hinten losgehen. Wer überall nur zwei Jahre bleibt, in den investieren Arbeitgeber ungern. Wer sich immer wieder auf neue Positionen bewirbt, landet außerdem leicht an der falschen Stelle - und ist dann überfordert oder gelangweilt.
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Branchenkennner haben nicht immer Heimvorteil Branchenwechsel sind keine Voraussetzung für die Karriere. Es gibt aber Unterschiede je nach angestrebter Position: "Im Marketing zum Beispiel ist das Fachwissen nicht branchenspezifisch", sagt Leitner. In vielen Betrieben werden Branchenfremde aber mit Skepsis betrachtet. Eine Ausnahme ist das gehobene Management.