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Achtung Fettnapf!: Fiese Sprachfallen im Job vermeiden

VON SIMONE JANSON - zuletzt aktualisiert: 22.09.2008 - 12:40

Düsseldorf (RPO). Höflichkeit ist wichtig - gerade im Job. Wer nicht aufpasst, macht sich schneller unbeliebt als ihm lieb ist: Eine dumme Bemerkung, eine indiskrete Frage zu viel - und schon ist der andere beleidigt. Das Perfide: Nicht immer erkennt man, wo der Fettnapf lauert. Worauf Sie achten sollten.

Unhöflichkeiten und Missverständisse entstehen oft ungewollt: Eine harmlose Bemerkung wie "heute bin ich wirklich zufrieden mit meiner Arbeit" kann dem Kollegen das Gefühl geben, man wolle angeben. Und eine nett gemeinte Frage wie: "Na, meinst du, du schaffst diese Arbeit oder brauchst du Hilfe?" kann den Eindruck vermitteln, man wolle den anderen kritisieren.

Denn Menschen denken unterschiedlich. Die meisten Menschen hören nicht etwa die sachliche Frage, sondern interpretieren das Gehörte in Abhängigkeit von ihrer Gefühlslage oder der Beziehung zum Sprecher. Das freundliche Hilfsangebot beispielsweise wird auch deshalb als gönnerhaft missverstanden, weil der Empfänger ohnehin schon das Gefühl hat, er bekommt die Sache nicht in den Griff und weil er vor dem anderen nicht dumm da stehen will.

Auch bei ganz banalen Dingen wie der Vorstellung von Personen, bei Abschieden oder am Telefon kann man Leute schnell beleidigen, ohne dass man es überhaupt merkt. Mit teilweise ernsten Folgen für den Beruf: Da gute Umgangsformen zunehmend gefragt sind, können auch ungewollte Unhöflichkeiten schnell zum Karrierekiller werden. Wir zeigen, worauf Sie achten sollten.


 
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