E-Mail bevorzugt: Print-Bewerbungen sind out
zuletzt aktualisiert: 05.12.2008 - 10:57Düsseldorf (RPO). Die Zeit von traditionellen Print-Bewerbungen ist vorbei. Einer Umfrage zufolge bevorzugen 58 Prozent der Bewerber in Deutschland eine E-Mail-Bewerbung für ihre Jobsuche.
Dies ist das Ergebnis einer internationalen Umfrage der Jobbörse StepStone, an der in Deutschland 12.434 Kandidaten, insgesamt 31.748 Personen teilnahmen.
Vor zwei Jahren lag die Präferenz für Mail-Bewerbungen noch bei 39 Prozent. Nur 22 Prozent der Bewerber greifen auf eine traditionelle postalische Bewerbung zurück - 2006 waren das immerhin noch 42 Prozent. Weitere 13 Prozent setzen auf Online-Bewerbungsformulare auf Unternehmens-Websites, während sieben Prozent gleich zum Telefonhörer greifen, um sich persönlich vorzustellen.
Mit diesen Zahlen zeigen sich deutsche Bewerber im internationalen Vergleich aber noch traditionell. Im europäischen Durchschnitt setzen nämlich zwei Drittel der Bewerber auf E-Mail-Bewerbungen. Dagegen vertrauen nur zwölf Prozent auf herkömmliche Print-Bewerbungen.
"Im gesamten Recruiting-Prozess dominieren Online-Medien. Das spiegelt sich natürlich auch im Bewerbungsprozess wieder. Wir wissen: Acht von zehn Unternehmen schalten ihre Stellenanzeigen im Internet. Natürlich reagieren Bewerber auf diesen längst vollzogenen Medienwechsel und bewerben sich auf dem gleichen Weg. Daher sind die Ergebnisse für uns eine Entwicklung, die im Zeichen der Zeit steht", so Frank Hensgens, Vorstand der StepStone Deutschland AG.
Im internationalen Vergleich bewerben sich vor allem Italiener (75 Prozent) und Franzosen (78 Prozent) per E-Mail. Klassische Bewerbungen per Post sind international out. In Italien liegt der betreffende Wert bei drei, in Frankreich bei vier und in Schweden bei fünf Prozent.
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