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16 Tipps: So gehen Sie mit schwierigen Kollegen um

zuletzt aktualisiert: 23.11.2008 - 23:49

Düsseldorf (RPO). Jeder kennt ihn, keiner mag ihn. Ob ewiger Nörgler, perfektionistischer Besserwisser oder karrieregeiler Schleimer, es gibt viele Gründe, weshalb Kollegen das Etikett schwierig erhalten. Doch man schafft es, mit ihnen gut klar zu kommen - wenn man weiß wie.

Studien zeigen, dass in Deutschland rund 15 Prozent der Arbeitszeit mit dem Austragen von Konflikten verbracht werden. Zeit, die man besser für das Erledigen wichtiger Aufgaben aufwendet. Das Beste wäre natürlich, den komplizierten Zeitgenossen aus dem Weg zu gehen, doch leider geht das nicht immer. Es gibt allerdings Mittel und Wege, mit schwierigen Kollegen klar zu kommen: Man muss nur wissen, wie sie ticken und sie entsprechend behandeln.

Beispiel: Der Schwätzer, der redet und redet und einen von der Arbeit abhält. Bei ihm ist es ein Fehler, sich überhaupt auf das Gespräch einzulassen. Besser ist ein klares „Nein“ gleich zu Beginn des Gespräches. Oder der intriganten Karrierist: Er vertritt nie extreme Standpunkte, sondern passt sich taktisch klug immer der Meinung des Chefs an. Außerdem beurteilt er Menschen strategisch danach, wie wichtig sie seiner Karriere sind oder werden könnten. Doch bei Kollegen schleimt er nicht, sondern lässt keine Gelegenheit aus, hintenherum aus Fehlern anderer Kapital zu schlagen. Man sollte ihn daher höflich und bestimmt auf Distanz halten und möglichst wenig Angriffspunkte bieten, indem man mit ihm nur über die Arbeit, nicht aber über persönliche Dinge spricht.

Schlecht für die Stimmung im Büro ist auch der Nörgler: Er steuert nie etwas bei, ist aber ständig unzufrieden, weil er zu lang arbeiten muss, keine verantwortungsvolle Aufgabe hat, wichtige Dinge nicht mitbekommt - und und und. Nörgler lesen aus allen Situationen immer nur das Negative heraus und erschweren damit eine fruchtbare Zusammenarbeit. Solche Pessimisten sollten einfach mal gelobt werden, denn oft haben sie ein schwaches Selbstbewusstsein oder sind unzufrieden und gönnen daher anderen den Erfolg nicht.

Zuspruch braucht auch der Sensible, ein sympathischer, wenn auch etwas anstrengender Zeitgenosse: Er trägt sein Herz auf der Zunge und hat auch stets ein offenes Ohr für andere. Doch leider fasst er jeden Anflug von Kritik gleich als persönliche Kränkung auf, manchmal fließen sogar Tränen. Um auch kritisch über die Arbeit sprechen zu können, sollte man erst einmal die Stärken betonen und dann Kritikpunkte anschließen.

Völlig unberechenbar ist hingegen der Choleriker: In der Regel ist er sehr engagiert, geht enthusiastisch neue Projekte an und setzt diese auch zielorientiert um. Er ist anderen gegenüber offen und fröhlich sagt in der Regel klar, was er denkt. So lange es so läuft, wie der Choleriker will, ist alles in Ordnung. Wenn es ihm aber etwas gegen den Strich geht, rastet er scheinbar grundlos völlig aus, während die anderen ratlos nach dem Auslöser dafür suchen. In diesem Moment hilft nur gelassen abwarten, bis seine Wut verraucht ist.


 
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