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Renée Dickson, Expertin für Fremdsprachentraining bei den Carl Duisberg Centren in Köln (www.cdc.de), gibt Ratschläge für Verhandlungen mit anglo-amerikanischen Geschäftspartnern.
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"Meetings beginnen üblicherweise mit ein wenig
Small Talk über Familie, Wetter, Urlaub oder Sport. Vermeiden Sie dabei heikle und kontroverse Themen wie etwa Religion oder Politik. Bitte beachten Sie, dass das Thema Arbeit ebenfalls nicht zu den Small Talk Themen gehört."
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"Wichtig ist auch, außerhalb normaler Arbeitszeiten
soziale Beziehungen zu Arbeitskollegen zu pflegen. Der gemeinsame Besuch im Pub oder ein Abendessen gehören zu einer guten Geschäftsbeziehung."
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"Bleiben Sie bitte immer
höflich. 'Thank you' und 'Sorry' gehören zu den meistgenutzten Wörtern in der englischen Sprache."
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Humor ist ein wichtiger Faktor in einer guten Geschäftsbeziehung mit Ihren anglo-amerikanischen Kollegen und Geschäftspartnern."
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"Stellen Sie sich mit
Vor- und Nachnamen vor, wenn Sie jemanden zum ersten Mal treffen. Vermeiden Sie das saloppe 'Hi' oder 'Hello'. Sagen Sie stattdessen 'Good morning' oder 'Good afternoon'."
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"Generell benutzt man innerhalb einer Firma unter Kollegen und auch gegenüber Vorgesetzten den
Vornamen. Das ist nicht mit dem vertraulichen 'Du' gleichzusetzen. Wie förmlich man ist, hängt davon ab, wie gut man sich kennt."
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"Gute Manieren sind essentiell im Umgang mit internationalen Geschäftspartnern und Kunden. Lassen Sie zum Beispiel Damen immer vorgehen, halten Sie Ihren Geschäftspartnern die Tür auf. Zeigen Sie allgemein
gutes Benehmen."
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"Formulieren Sie
Anliegen immer als Fragen. Anstatt: 'Please give me the book.' sagen Sie: 'Could you/would you/can you please give me the book?'"
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"Bleiben Sie
diplomatisch. Äußern Sie Kritik eher indirekt: 'I see your point, but perhaps I might suggest another option.'"
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"Achten Sie beim
Übersetzen darauf, nicht alles eins zu eins zu übersetzen. Oft schleichen sich Fehler ein und das Englische wird unverständlich."
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"Geben Sie
keine direkten Anweisungen, sondern formulieren Sie Ihr Anliegen als Bitte. Beachten Sie, dass Englisch wesentlich indirekter ist als Deutsch."
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Händeschütteln bei jedem Treffen ist im Allgemeinen nicht üblich. Dies beschränkt sich normalerweise auf das erste Kennenlernen."
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Gespräche über den Beruf sind normalerweise beim ersten Kennenlernen nicht üblich. Vermeiden Sie daher die Frage: 'What do you do?'. Der Grund dafür ist, dass man Menschen nicht nach ihrem Beruf beurteilen soll. Bei Geschäftskontakten erübrigt sich meistens diese Frage ohnehin."
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"Starten Sie nicht sofort mit
'Business Talk'. Obwohl Zeit im Geschäftsleben kostbar ist, leben angloamerikanische Geschäftspartner sehr viel Wert darauf, zunächst mit Small Talk eine gute Atmosphäre zu schaffen."
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"Lehnen Sie nicht ab, wenn Ihnen jemand den
Vornamen anbietet. Das mag für Sie ungewöhnlich sein, wenn es sich um Ihre neue Chefin aus Amerika handelt. Es wäre jedoch sehr unhöflich, wenn Sie hartnäckig auf dem Ms/Mrs bestehen. Dies signalisiert, dass Sie Ihren Geschäftspartner auf Abstand halten möchten. Dieses Verhalten könnte sich negativ auf eine gute Arbeitsbeziehung auswirken."
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"Verwechseln Sie den
Gebrauch des Vornamens im Geschäftsleben niemals mit einer vertrauten persönlichen Beziehung."
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"Konzentrieren Sie sich weniger auf
Probleme. Versuchen Sie stattdessen, lösungsorientiert zu denken."