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Ehrliche machen keine Karriere: Umfrage: Nur wer lügt, gewinnt

zuletzt aktualisiert: 18.04.2008 - 12:13

Düsseldorf (RPO). Nicht wenige Wirtschaftsbosse, so scheint es, machen es uns vor: Wer immer nur ehrlich ist, kommt nicht besonders weit auf der Karriereleiter. Ein paar Lügen hier und da und ein wenig Schönfärberei müssen schon sein. Das denkt auch die Mehrheit der Deutschen.

Sechs von zehn Deutschen (60,3 Prozent) sind der Meinung, dass Ehrlichkeit sich nicht immer auszahlt. Sie stimmen der Aussage zu: „Die Welt wolle schließlich belogen werden“. Fast jeder Zweite (47,1 Prozent) meint sogar, dass ständige Ehrlichkeit und Offenheit schnell als Naivität oder Dummheit bewertet wird. Deshalb glaubt jeder Dritte, man müsse schon mal zur Lüge greifen, wenn man Karriere machen will. Das ist das Ergebnis einer GfK-Studie für die „Apotheken Umschau“.

Die größte Lüge kommt zum Schluss. Selber regelmäßig schwindeln, das tut nämlich angeblich so gut wie niemand. Nur 7,7 Prozent der insgesamt 1984 Befragten haben angeben, schon einmal falsche Gerüchte verbreitet zu haben, um sich einen Vorteil zu verschaffen.


 
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