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Düsseldorf
Beschäftigte bei Thyssenkrupp besorgt über Tata

Düsseldorf. Die Arbeitnehmervertreter von Thyssenkrupp hegen auch nach einem Treffen mit dem Vorstand des Konzerns große Zweifel an der geplanten Fusion der Stahl-sparte mit Tata Steel. "Heute wurden uns die Eckpunkte der Absichtserklärung vorgestellt. Das hat zunächst nur mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet", sagte der stellvertretende Aufsichtsratschef von Thyssenkrupp Steel Europe, Detlef Wetzel. Die Arbeitnehmervertreter seien weiter skeptisch, was die Tragfähigkeit eines Joint Ventures betrifft. "Bei der Fülle von Themen erwarte ich einen langen und sehr schwierigen Prozess.

" Gestern war erstmal die neue Arbeitsgruppe aus Arbeitnehmervertretern und Vorstandsmitgliedern zusammengekommen, die den Streit um die geplante Fusion beilegen soll. Sie steht unter der Führung des Personalvorstands Oliver Burkhard und des IG-Metall-Sekretärs Markus Grolms. Bislang waren die Fronten verhärtet. Tausende Stahlkocher hatten gegen die Fusion demonstriert. Sie befürchten, dass zahlreiche Jobs gestrichen und Standorte geschlossen werden.

(rtr)
 
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