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Düsseldorf
Betriebsräte sind doch zum Stahlgipfel geladen

Düsseldorf. Die geplante Fusion der Stahlsparten von Thyssenkrupp und Tata wird auf dem Stahlgipfel der Landesregierung eine Rolle spielen. Zwar stehe das Thema am 18. Dezember nicht explizit auf der Tagesordnung. Bei den Gesprächen um Dumping, Klimaschutz, Überkapazitäten und Innovationen werde es aber auch immer wieder um die geplante Fusion gehen, hieß es im NRW-Wirtschaftsministerium. Erwartet würden etwas mehr als 30 Teilnehmer, neben Konzernvorständen und Parlamentariern auch Betriebsräte von Thyssenkrupp. Die Arbeitnehmervertreter hatten zuvor kritisiert, dass sie keine Einladung bekommen hatten.

Ein Spitzengespräch mit der Landesregierung eigens über die Fusion sei aber nicht geplant, sagte ein Sprecher des NRW-Wirtschaftsministeriums. Im Fall Siemens hingegen hatte sich Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) wegen des geplanten Stellenabbaus zu einem Spitzengespräch mit Landeswirtschaftsministern getroffen. NRW-Minister Pinkwart sagte allerdings krankheitsbedingt ab.

(kib)
 
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