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Waterloo
Blackberry will im Geräte-Geschäft bleiben

Waterloo. Der Smartphone-Pionier Blackberry will weiter Computer-Telefone verkaufen. "Ich glaube nach wie vor, dass wir Geld im Geräte-Geschäft verdienen können", sagte Konzernchef John Chen. Unter anderem verließen sich viele Regierungen immer noch auf Blackberry-Geräte. In den vergangenen drei Monaten setzte Blackberry 500.000 Smartphones zum Durchschnittspreis von 290 Dollar ab. Der Marktanteil war auf 0,2 Prozent geschrumpft. Im vergangenen Quartal rutschte man wegen Abschreibungen tiefer in die roten Zahlen.

Es gab ein Minus von 670 Millionen Dollar. Davon wurde der Löwenanteil von einer Abschreibung auf langfristige Patentvereinbarungen in Höhe von gut 500 Millionen Dollar verursacht. Ein Jahr zuvor hatte Blackberry noch einen Gewinn von 68 Millionen Dollar geschafft. Der Umsatz fiel im Ende Mai abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal auf rund 400 Millionen Dollar.

(dpa)
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