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Palo Alto
Bluttest-Firma Theranos wird von Investor verklagt

Palo Alto. Das einst mit neun Milliarden Dollar (acht Milliarden Euro) bewertete Bluttest-Start-up Theranos wird von einem Investor verklagt. Ein Hedgefonds wirft Theranos vor, die Firma habe vorgetäuscht, ihre Technologie stehe vor der Markteinführung. Theranos wies die Vorwürfe zurück. Die meisten in der Klage zitierten Ankündigungen seien erst nach dem Einstieg des Investors gemacht worden. Damit könne er nicht getäuscht worden sein. Theranos hatte versprochen, Bluttests durch kleinere Proben zu revolutionieren.

Vor rund einem Jahr warf eine Serie von Enthüllungsberichten im "Wall Street Journal" jedoch erhebliche Zweifel an der Technologie auf. Inzwischen ermitteln die US-Behörden und die Zukunft der Firma scheint ungewiss, nachdem Gründerin und Chefin Elizabeth Holmes wegen Regelverstößen für zwei Jahre untersagt wurde, Labore zu betreiben. Vergangene Woche schloss Theranos die Bluttest-Labore in Arizona, Kalifornien und Pennsylvania Das kostet 340 Mitarbeiter - rund 40 Prozent der Belegschaft - den Job.

(dpa)
 
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