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300 Konzerne in den USA betroffen: Börsenaufsicht will Einblick in Manager-Gehälter

zuletzt aktualisiert: 31.08.2007 - 11:57

New York (RPO). Mehr Transparenz bei der Bezahlung von Top-Managern - das will die US-Börsenaufsicht SEC erreichen. Von 300 Firmen hat die SEC detaillierte Angaben über die Gehälter ihrer Führungskräfte angefordert.

Die von der SEC verschickten Schreiben hätten in den betroffenen Firmen für Fassungslosigkeit gesorgt, berichtete das "Wall Street Journal" am Donnerstag. Einige hätten Dringlichkeitssitzungen ihrer für die Manager-Bezüge zuständigen Gremien einberufen.

Unter den von der SEC angeschriebenen Firmen sind demnach der Softdrink-Konzern Coca-Cola, der Mischkonzern General, die Pharmahersteller Pfizer und Schering-Plough, Electric und Finanzdienstleister American Express.

Von Pfizer forderte die SEC etwa nähere Angaben über die Arbeit eines unabhängigen Beraters, der die Gehälter untersuchen sollte. Im vergangenen Jahr hatte der Fall des früheren Pfizer-Chef Henry "Hank" McKinnell für Kritik gesorgt, der 82 Millionen Dollar (60 Millionen Euro) Abfindung und weitere Zahlungen erhalten hatte.

Die Börsenaufsicht räumte den meisten Unternehmen eine Frist bis zum 21. September für ihre Antwort ein. Die SEC hatte im vergangenen Jahr die Richtlinien zur Offenlegung von Managergehältern verschärft.

Auslöser war der Skandal um rückdatierte Aktienoptionen. Viele Unternehmen hatten die Aktienoptionen rückdatiert, wodurch sich die Bezüge für das Führungspersonal erhöhten, wenn der Aktienkurs in der Zwischenzeit gestiegen war.

Quelle: afp

 
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