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London
Brexit belastet Fusionspläne von Thyssen und Tata

London. Die Gespräche von Thyssenkrupp und Tata über eine mögliche Fusion ihres europäischen Stahlgeschäfts werden durch die Brexit-Entscheidung belastet. Laut "Spiegel" liegen die Gespräche auf Eis. Die Konzerne bräuchten für die Fusion die Unterstützung der britischen Regierung. "Marktgerüchte kommentieren wir nicht", sagte ein Thyssenkrupp-Sprecher. Der scheidende Premier David Cameron hatte Unterstützung bei der Suche nach einem Tata-Käufer zugesagt. Tata hatte erklärt, sich von seiner Großbritannien-Sparte mit 15.

000 Beschäftigten trennen zu wollen. Thyssenkrupp und Tata planen, bei einer Fusion nur wettbewerbsfähige Stahlstandorte in Europa zu betreiben - zu denen gehören die älteren britischen Werke nicht. Thyssenkrupp und Tata streben einen Zusammenschluss ihrer Werke in Deutschland und den Niederlanden an. Dazu müsse aber eine Lösung für die britischen Tata-Werke gefunden werden. Thyssenkrupp-Chef Hiesinger hatte am Montag gesagt, eine Neuordnung der europäischen Stahlindustrie sei ungewiss.

(rtr)
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