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Frankfurt
Bundesbank: Auch in kleinen Städten steigen Hauspreise

Frankfurt. Der kräftige Anstieg der Immobilienpreise beschränkt sich nach Angaben der Bundesbank mittlerweile nicht mehr nur auf die deutschen Großstädte, sondern trifft auch immer mehr kleinere Städte und Gemeinden. "Der Preisanstieg nimmt auch in der Fläche zu", sagte Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch. Nach wie vor ächzen jedoch in erster Linie Käufer von Eigentumswohnungen in den Metropolen unter teilweise massiven Preiserhöhungen. Modellrechnungen der Bundesbank kämen hier zu Übertreibungen von durchschnittlich bis zu 30 Prozent.

Im Schnitt stiegen die Preise für Wohnimmobilien nach Daten der deutschen Notenbank zuletzt um 6,1 Prozent. "Ein Großteil dieses Preisanstiegs ist durch Fundamentalfaktoren zu erklären wie die gute wirtschaftliche Lage oder eine erhöhte Nachfrage", so Buch. 2016 hatte die Bundesbank noch Übertreibungen bis zu 20 Prozent in den Großstädten berechnet. In einigen Orten - allen voran München - liegt der Anstieg in besonders gefragten Lagen deutlich darüber.

(rtr)
 
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