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Bundesnetzagentur gibt grünes Licht
Post darf Briefporto ab Januar auf 70 Cent erhöhen

Bundesnetzagentur: Post darf Briefporto ab Januar auf 70 Cent erhöhen
Die Deutsche Post erhöht erneut das Briefporto. FOTO: AP, AP
Bonn. Das Versenden von Briefen mit der Deutschen Post wird deutlich teurer: Die Bundesnetzagentur hat den Weg für eine erneute Portoerhöhung geebnet.

Nachdem die Behörde vor gut vier Wochen die Maßgrößen für eine Anpassung veröffentlichte hatte, gab sie jetzt der Post endgültig grünes Licht für einen größeren Spielraum bei der Preisfestsetzung. Ein Pressesprecher bestätigte am Dienstag darüber hinaus den Eingang eines Antrages des Marktführers auf eine Portoerhöhung. Das Unternehmen habe, wie bereits angekündigt, eine Anhebung des Portos für den Standardbrief (bis 20 Gramm) von derzeit 62 Cent auf 70 Cent beantragt habe, sagte ein Konzernsprecher.

Hintergrund der Entscheidung der Bundesnetzagentur waren gesetzliche Änderungen bei den regulierten Entgelten vom Frühjahr dieses Jahres. Durch den erhöhten Spielraum will die oberste Aufsichtsbehörde dem Branchenführer mehr Möglichkeiten geben, um auf "die Herausforderungen der digitalen Konkurrenz" (E-Mail, SMS, Whatsapp) reagieren zu können. Die Postkonkurrenten bedauerten die Entscheidung. Der Deutschen Post würde nun ermöglicht, Gewinne zu realisieren, die weit über die erwarteten Kosten hinausgingen, erklärte der Bundesverband Paket und Express Logistik

(felt/dpa)
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