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Aktienmarkt
Schwere Turbulenzen an Chinas Börsen

Lexikon: Glossar - Aktienmarkt von A bis Z
Lexikon: Glossar - Aktienmarkt von A bis Z FOTO: dpa, Fredrik Von Erichsen
Peking. Die schweren Turbulenzen an Chinas Börsen haben sich am Dienstag fortgesetzt. Die Wirkung der staatlichen Intervention, mit der die wochenlange Talfahrt gebremst werden sollte, scheint bereits wieder zu verpuffen.

Der Shenzhen Component Index, der die Aktien vieler Technologieunternehmen enthält, verlor 5,8 Prozent auf 1137,6 Punkte. Der Shanghai Composite Index schloss 1,29 Prozent tiefer bei 3727,13 Punkten. Beide Indizes hatten am Montag mehr als sieben Prozent gewonnen, nachdem die Regierung am Wochenende in den Markt eingegriffen hatte. Auch Wertpapierhändler und Investmentfonds wurden zu längerfristigen Aktienkäufen verpflichtet. Unter anderem hatten große Wertpapierhäuser versprochen, umgerechnet 17,5 Milliarden Euro in Aktienkäufe zu stecken, um die Börsen zu stabilisieren.

In letzter Zeit häuften sich die Rückschläge an chinesischen Börsen, nachdem es in den ersten Monaten des Jahres noch enorme Kursgewinne gegeben hatte. Manche Beobachter fühlen sich an das Platzen der Tech-Blase zur Jahrtausendwende erinnert. Die Krise in Griechenland spielte auf den weitgehend abgeschotteten chinesischen Aktienmärkten zuletzt keine Rolle.

(dpa)
 
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