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Frankfurt/Main
Commerzbank: 4800 Jobs fallen in den Filialen weg

Frankfurt/Main. Der geplante massive Stellenabbau bei der Commerzbank soll offenbar vor allem Mitarbeiter in den Filialen treffen. Dort will der Vorstand 4800 der derzeit rund 11.000 Vollzeit-Arbeitsplätze abbauen, wie die FAZ unter Berufung auf eine interne Präsentation des Vorstands berichtet. Filialen sollen zwar weiterhin nicht geschlossen werden, allerdings hat der Vorstand bereits angekündigt, die Angebote an vielen kleinen Standorten abzuspecken. Weitere 2900 Stellen stehen in der Frankfurter Zentrale zur Disposition.

Dort gibt es derzeit 10.200 Vollzeitplätze. Zudem sollen bei Inlandstöchtern wie IT-Dienstleistern 750 Arbeitsplätze wegfallen. Im Ausland, wo die Commerzbank bereits in den vergangenen Jahren heftig schrumpfte, wolle das Management auf 1150 Arbeitsplätze verzichten, hieß es. Die Commerzbank wollte sich nicht äußern. Das Management verhandelt derzeit mit dem Betriebsrat über die Einschnitte. Die Bank will 9600 ihrer gut 45.000 Vollzeitstellen bis 2020 streichen und zugleich 2300 Arbeitsplätze schaffen.

(dpa)
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