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Frankfurt
Commerzbank stoppt die Cum-Cum-Deals

Frankfurt. Die Commerzbank zieht sich nach massiver Kritik aus umstrittenen Dividenden-Geschäften zurück. Der Vorstand beschloss, sogenannte Cum-Cum-Transaktionen nicht mehr anzubieten, wie die "Bild" berichtete. "Wir ziehen uns aus diesem legalen Geschäft zurück, weil es gesellschaftlich nicht mehr akzeptiert ist", sagte Vorstand Michael Reuther dem Blatt. Auch im Ausland wolle die Bank diese Geschäfte nicht mehr tätigen.

Über die umstrittenen Deals konnten große Kunden aus dem Ausland Steuern auf Dividenden von deutschen Firmen umgehen. Die Commerzbank soll sich hierbei besonders hervorgetan haben. Die Bank hatte betont, sich an geltende Gesetze gehalten zu haben. Das Finanzministerium hatte die Praktiken dagegen als "illegitim" bezeichnet und angekündigt, solche Geschäfte näher beleuchten zu wollen.

(dpa)
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