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Frankfurt
Commerzbank will Mittelstandsbank aufspalten

Frankfurt. Die Commerzbank erwägt, ihre Mittelstandsbank aufzuspalten und das Investmentbanking massiv zu verkleinern. Um kleinere Firmenkunden solle sich nach den Plänen künftig die Privatkunden-sparte unter Michael Mandel kümmern, international ausgerichtete Großkunden sollen der Investmentbank unter Michael Reuther zugeschlagen werden. Für Vorstand Markus Beumer, der die lange Zeit sehr erfolgreiche Mittelstandsbank führt, sei in der neuen Struktur wohl kein Platz mehr. Die Commerzbank wollte sich dazu nicht äußern.

Die Kapitalmarktsparte soll sich dem Bericht zufolge künftig auf das Geschäft mit Unternehmenskunden konzentrieren. Dagegen solle der Handel mit Wertpapieren schrumpfen, die Risikopositionen sollen verkleinert werden. Das Szenario gelte als "favorisierte Option", entschieden sei noch nichts. Im Investmentbanking spielt die Commerzbank bei Eigenkapitalprodukten eine immer geringere Rolle. Dort hat sie sich im Frühjahr bereits aus Bereichen wie der Wertpapierleihe zurückgezogen.

(rtr)
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