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Bei der Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung des durchschnittlichen Renteneintrittsalter in Deutschland sind zum Teil große Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern und Regionen herausgekommen.So gibt es die jüngsten Neurentner im vorpommerschen Kreis Demmin mit durchschnittlich 57,3 Jahren. In dieser Region ist die Arbeitslosigkeit bundesweit am höchsten. Am schwäbischen Landkreis Alb-Donau beginnt der Ruhestand dagegen erst mit Durchschnitt mit 61,6 Jahren.
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Mecklenburg-Vorpommern
Dieses Bundesland hat die jüngsten Neurentner wie etwa im vorpommerschen Kreis Demmin mit durchschnittlich 57,3 Jahren. Nur ein wenig älter sind dagegen die Pensionäre im Landkreis Bad Doberan (59,2 Jahre) und in Rostock (59,4 Jahre).
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Thüringen
Hier gibt es noch ganz junge Rentner, wie etwa im Landkreis Sonneberg (Schnitt 57,9 Jahre). Aber auch die anderen Städte und Regionen können sich glücklich schätzen. Das höchste Renteneintrittsalter liegt in Erfurth bei 59,4 und im Landkreis Gotha mit 59,7 Jahren.
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Sachsen
Auch hier ist bemerkbar, dass die Bürger im Osten den früheren Ruhestand genießen. Im Landkreis Annaberg sind die Pensionäre im Schnitt nur 58,3 Jahre, in Zwickau 59,1 und in Görlitz 59,2 Jahre. Die Haupstädter in Dresden arbeiten dagegen bis zu 59,8 Jahre.
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Hessen
In Hessen gibt es viele Frührentner: Spitzenreiter ist hier der Landkreis Hersfeld-Rotenburg mit 59,9 Jahren. Die umliegenden Landkreise liegen im Schnitt bei 60,6 Jahren. Dafür arbeitet der Süden Hessens etwas länger. Die Wiesbadener gehen erst mit 60,7 Jahren in Rente, der Landkreis Hochtaunuskreis sogar erst mit 61,6 Jahren.
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Baden-Würtemberg
Die Ausnahmen sind die Landkreise Neckar-Odenwaldkreis (59,9Jahre) und Zollernalbkreis (60 Jahre). Die übrigen Kreise, besonders im Raum Stuttgart schuften viel länger. Hier variert der Richtwert zwischen 61,1 bis zu 61,9 Jahren.
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Nordrhein-Westfalen
Während im Ruhrgebiet die Menschen ihre Arbeit im Schnitt mit 60 Jahren ruhen lassen, liegt das Alter des Renteneintritts im rheinischen Gebiet bei 61,9 Jahren. Die jünsten Rentner mit 60 Jahren gibt es im Stadtkreis Herne, die Menschen in den umliegenden Stadtkreisen Gelsenkirchen, Bottrop und Recklinghausen gehen dagegen mit 60,2 bis 60,6 Jahren erst etwas später in Ruhestand. Der Renteneintritt in Wuppertal, Neuss und Köln liegt noch höher: Wuppertal mit 61, Köln mit 61,1, Düsseldorf 61,3 und Neuss mit 61,5 Jahren.
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Rheinland-Pfalz
Starke regionale Unterschiede gibt es hier: Während der Renteneintritt bei dem Stadtkreis Pirmasens mit 59,9 Jahren, dem Landkreis Südwestpfalz mit 60,1 Jahren und dem Stadtkreis Worms relativ niedrig ist, sieht es in den übrigen Regionen anders aus. Besonders die Landkreise Ahrweiler und Daun, die an NRW grenzen, liegen mit 61,9 Jahren über dem Durchschnitt.
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Saarland
In dem kleinen Bundesland liegt das Renteneintrittsalter bei 60,6 bis 61,2 Jahren. Mit 60,7 Jahren liegt der Stadtverband Saarbrücken im regionalen Vergleich gut, die Menschen der Landkreise Sankt Wendel und Saar-Pfalz-Kreis setzen sich erst 0,5 Jahre später zur Ruhe.
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Bayern
Ein Nord-Süd-Gefälle gibt es im Bundesland Bayern. Der Norden Bayern geht viel früher in Ruhestand als die Oberbayern. Der junge Renter gibt es etwa im Landkreis Hof (59,6 Jahre). In der Haupstadt München genießt die Bevölkerung erst mit 61,1 das Rentenalter. Der Ballungsraum um München (Rosenheim, Starnberg oder Bad Tölz) arbeitet sogar mit bis zu 61,9 Jahren.
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Brandenburg & Berlin
Hier sieht das Gesamtbild sehr ähnlich aus: Der nördliche und südliche Teil Brandenburgs liegt bei einem Altersdurchschnitt von unter 59,2 Jahren. Abweichend liegt das Renteneintrittsalter im Landkreis Märkisch Oderland (59,5 Jahre), in Potsdam (59,8 Jahre) und in Berlin (59,9 Jahre).
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Sachsen-Anhalt
Ein größtenteils einheitliches Bild zeigt sich hier: Bis auf Magdeburg, Halle und Dessau sowie den Landkreisen Halberstadt und Saalkreis, sind die Frührenter 59,2 Jahre und jünger. In Magdeburg ist das Renteneintrittsalter um 0,4 Jahre höher.
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Schleswig-Holstein
Im Gegensatz zu seinem Nachbarn Mecklenburg-Vorpommern, arbeiten die Schleswig-Holsteiner länger: In Nordfriesland durchschnittlich bis zu 61,2 Jahre, im Landkreis Pinneberg sogar bis zu 61,4 Jahre. Die Stadtkreise Kiel, Flensburg, Neumünster und Lübeck gehen sogar teilweise schon unter 60 Jahren in den Ruhestand.
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Hamburg
Im Stadtstaat Hamburg liegt der durchschnittliche Renteneintritt bei 60,9 Jahren.
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Niedersachsen
Im kleinen Stadtstaat arbeitet die Bevölkerung durchschnittlich bis zu 60,8 Jahre. Gut bestellt sind die nördlichen Landkreise Osterode am Harz und Göttingen (59,4 und 59,9 Jahre). Die Region um den Stadtstaat Bremen arbeitet im Schnitt bis zu 60,8 Jahren.
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Bremen
Von 59,4 bis zu 61,6 Jahren divergiert das durchschnittlichen Renteneintrittsalter in Niedersachsen.