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Frankfurt
Deutsche Anleger schaffen 1,9 Prozent Nettorendite

Frankfurt. Anleger gehen nach Einschätzung der Bundesbank trotz der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank nicht völlig leer aus. Die privaten Haushalte sind demnach im ersten Quartal 2017 auf eine Gesamtnettorendite von 1,9 Prozent gekommen, wie die deutsche Notenbank mitteilte. Dies liege zwar unter dem langfristigen Mittel von 2,8 Prozent. Die Gesamtrendite übertraf damit aber den Mittelwert seit der Finanzkrise 2008 von 1,7 Prozent. Die Bundesbank betrachtete in ihrer Analyse nicht nur Sparguthaben, sondern auch Investmentfonds, Versicherungsansprüche und Aktien.

"Einen durchweg positiven und nennenswerten Beitrag zur Gesamtrendite leisteten Ansprüche gegenüber Versicherungen, wobei auch deren Rendite seit 2016 deutlich abnahm", so die Bundesbank. Der Beitrag von Wertpapieren wie Aktien sei ebenfalls überwiegend positiv gewesen. Ihr Anteil an den genutzten Anlageformen liege aber unter einem Viertel. Die Deutschen stecken laut Bundesbank knapp 40 Prozent ihres Geldvermögens in Bankeinlagen.

(rtr)
 
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