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Frankfurt
Deutsche besitzen im Schnitt 70.350 Euro

Frankfurt. Der Börsen-Boom hat die Reichen rund um den Globus 2016 noch reicher gemacht. Nach Berechnungen der Allianz legte das Brutto-Geldvermögen der privaten Haushalte um 7,1 Prozent auf den Rekordwert von 169,2 Billionen Euro zu. Berücksichtigt werden Bankeinlagen, Wertpapiere, Versicherungen, aber keine Immobilien. Die Deutschen haben seit 2012 rund 310 Milliarden Euro ihrer Arbeitseinkommen in den Vermögensaufbau gesteckt. Doch weil sich viele Anleger nicht an die Börse trauen, wachsen die Vermögen nicht so kräftig wie etwa in den USA, wo der Staat die Altersvorsorge über Aktien fördert.

Die höchsten Brutto-Geldvermögen pro Kopf haben laut Allianz die Schweizer mit 268.840 Euro, vor den US-Amerikanern (221.690 Euro) und Dänen (146.490 Euro). Deutschland verharrt im Mittelfeld: Beim Brutto-Geldvermögen belegte das Land Platz 19 (70.350 Euro). Von einer "gerechten" Vermögensverteilung ist die Welt laut Allianz noch weit entfernt: Die reichsten zehn Prozent vereinen 79 Prozent des Netto-Geldvermögens auf sich.

(dpa)
 
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