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Duisburg
"Deutschland kann Globalisierung"

Duisburg. Kanzleramts-Chef Peter Altmaier zu Gast beim Unternehmertag in Duisburg.

Die Menschen leben im besten und schönsten Deutschland, das es je gegeben hat. Das ist jedenfalls die Meinung von Peter Altmaier. Rund 250 Gäste hatten sich gestern Abend im Haus der Unternehmer in Duisburg zusammengefunden, um zu hören, was der Chef des Bundeskanzleramtes zur aktuellen Lage zu sagen hatte. "Wohin steuert Deutschland?" war die Frage. Moderiert wurde die Veranstaltung von RP-Chefredakteur Michael Bröcker.

Trotz seiner positiven Beschreibung räumte Altmaier ein, dass die Zeiten schwierig seien. "Politiker müssen sich dem Dialog stellen, wenn sie am Ende nicht zulassen wollen, dass Populisten von rechts oder links die Menschen mit scheinbar einfachen Antworten auf einen Pfad locken, der am Ende für alle teuer wird und der die Basis dessen untergräbt, was gemeinsam in den vergangenen 70 Jahren geschaffen wurde: Wohlstand und Prosperität", sagte Altmaier.

Um all das zu bewahren, sei es wichtig, im Wettbewerb zu bestehen: "Nach vielen Kraftanstrengungen gehören wir heute zu den vier bis fünf wettbewerbsfähigsten Ländern der Welt. Aber wir dürfen uns darauf nicht ausruhen." Immer wieder werde man sich mit anderen messen müssen.

Was sich verändern werde und wie die Politik darauf reagieren müsse, seien die Fragen, über die zu diskutieren sei. Eine wichtige Aufgabe sei es, sich im globalen Wettbewerb Verbündete zu suchen: "Deutschland hat gezeigt, dass es Globalisierung kann. Ein Rückfall in Nationalismus ist für unsere Wirtschaft das Gefährlichste, was geschehen kann." Größere und offene Märkte bedeuteten am Ende mehr Wohlstand für alle, deshalb dürfe man sich dem nicht verschließen.

(csk)
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