DGB lehnt Verkauf der LEG als "Irrweg" ab
zuletzt aktualisiert: 28.04.2006 - 11:12Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in NRW warnt vor dem geplanten Verkauf der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG). Es sei unklar, wie die Landesregierung nach einem Verkauf weiter ihren Einfluss geltend machen wolle, um die "größtmögliche Sicherheit" für die 110 000 Mieter zu gewährleisten, sagte DGB-Landeschef Guntram Schneider am Freitag in Düsseldorf. Diese dürften nicht zur "Spekulationsmasse" werden.
Schneider betonte, dass Gewinnoptimierung und "schnelles Geld" Ziel nach einer Privatisierung der bisher landeseigenen Gesellschaft sein würden. Der DGB sehe zudem die Gefahr, dass die Landesregierung ihre Einflussmöglichkeiten auf dem Wohnungsmarkt aufgebe. Der "freie Wohnungsmarkt" könne aber kein soziales Wohnen garantieren. Der geplante LEG-Verkauf sei ein "Irrweg".
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