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Billund
Die Ranklotzer - Legos Rekordbilanz

Billund. Der dänische Spielwarenkonzern will 2016 noch einmal zulegen.

Um zu verstehen, was die Lego-Erfolgsgeschichte ausmacht, genügt es, einen Blick auf die aktuellen Lizenzpartner des dänischen Spielwarenriesens zu werfen: Mit neuen Produkten zu der BBC-Kultserie "Doctor Who", dem Zeichentrick-Hund "Scooby Doo" oder den "Ghostbusters"-Filmen hat Lego zuletzt Figuren ins Programm genommen, die den jungen Konsumenten nicht gerade viel sagen dürften, dafür aber umso mehr deren solvente Väter und Mütter begeistern, die in den 70er- oder 80er-Jahren aufgewachsen sind. Die können dann guten Gewissens ihre Nostalgie mit ihren Kindern im Spielzimmer ausleben. Ohnehin gelten die bunten Plastikklötze und Figuren als kreatives Spielzeug. Daneben setzen die Dänen auf wichtige Treiber wie "Star Wars", die "Herr der Ringe"-Filme und die "Simpsons". Sie werfen zudem regelmäßig neue Videospiele auf den Markt, der sich längst nicht mehr nur auf Europa und die USA beschränkt.

Die Strategie bescherte den Dänen ein Rekordergebnis: 2015 verdienten sie 9,2 Milliarden dänische Kronen (rund 1,2 Milliarden Euro) - ein Plus von sieben Milliarden Kronen. Auch den Umsatz steigerte Lego von 28,6 auf 35,8 Milliarden Kronen.

14.000 Vollzeitbeschäftigte arbeiten rund um den Globus für das Unternehmen. Und obwohl neue Produkte einen Anteil von 60 Prozent an den verkauften Waren haben, sind gerade einmal 250 Beschäftigte mit dem Design neuer Sets beauftragt.

Lego-Chef Jørgen Vig Knudstorp kündigte an, der Konzern wolle im laufenden Jahr noch einmal zulegen - und das, obwohl Lego den Kapazitätsausbau etwas verlangsamen will.

(maxi)
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