| 08.24 Uhr

Luton
Easyjet-Aktie verliert 30 Prozent ihres Wertes

Luton. Die Brexit-Entscheidung durchkreuzt die Pläne des Billigfliegers Easyjet. Der Umsatz je Sitz dürfte in diesem Sommer deutlich zurückgehen, teilte die britische Gesellschaft mit. Zudem dürften gestiegene Treibstoffpreise und ungünstige Wechselkurse den Gewinn mit 31 Millionen Euro zusätzlich belasten. Easyjet-Chefin Carolyn McCall versucht nun zu sparen. Die Easyjet-Aktie reagierte mit einem weiteren Kursrutsch. Sie verlor von Freitag bis gestern 30 Prozent an Wert. Der Luftfahrtverband IATA schätzt, dass der erwartete Abschwung nach einem Brexit die Zahl der Fluggäste aus dem Vereinigten Königreich bis zum Jahr 2020 um drei bis fünf Prozent nach unten drückt.

Besonders heftig könnte ein EU-Austritt der Briten die Billigflieger Ryanair und Easyjet treffen, die viele innereuropäische Flüge anbieten. Sollte Großbritannien aus der EU austreten, müssen sie mit jedem Land neue Landrechte aushandeln. Easyjet bat die EU-Kommission, "den Verbleib des Vereinigten Königreichs im Luftverkehrs-Binnenmarkt der EU zu priorisieren".

(dpa)
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