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Stuttgart
EnBW-Deal sorgt für hohe Verluste beim Land

Stuttgart. Der Kauf von EnBW-Aktien im Jahr 2010 könnte das Land Baden-Württemberg deutlich teurer zu stehen kommen als bisher gedacht. "Wir müssen im Haushalt 2017 einplanen, dass es mögliche Verluste von bis zu 122,9 Millionen Euro geben könnte", sagte ein Sprecher von Finanzministerin Edith Sitzmann (Grüne). Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und die "Südwest Presse" hatten zuvor berichtet. Zuletzt hatten sich die Verluste bei der Beteiligungsgesellschaft Neckarpri, über die das Land die Aktien hält, auf 50 Millionen Euro belaufen. Unter der Federführung des damaligen Ministerpräsidenten Stefan Mappus (CDU) hatte das Land 2010 vom französischen Energiekonzern EDF 45 Prozent der EnBW-Aktien für 4,7 Milliarden Euro zurückgekauft -eine schlechte Investition.
(dpa)
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