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Düsseldorf
Eon-Vorstände ziehen sich bei Uniper zurück

Düsseldorf. Die Spaltung des größten deutschen Energiekonzerns geht voran: Heute wollen Eon-Chef Johannes Teyssen und Uniper-Chef Klaus Schäfer erklären, wie sie Vermögen und Schulden aufteilen und mit welcher Story sie Anleger von der Uniper-Aktie überzeugen wollen. Diese soll bis Jahresende an die Börse kommen und den Eon-Aktionären ins Depot gelegt werden. Dieser Spin-Off wird nicht leicht: Eon hat seine Problemgeschäfte (Stromerzeugung aus Kohle und Gas, Russland-Geschäft) in die Uniper abgespalten. Immerhin bleibt die Atomkraft bei Eon.

Uniper startet als europäische Aktiengesellschaft (SE) mit einem zwölfköpfigen Aufsichtsrat. Die Anteilseigner werden unter anderem vertreten durch die frühere Celesio-Managerin Marion Helmes und den früheren GDF-Suez-Chef Jean-Francois Cirelli. Ab 2017 soll in Eon-Finanzchef Michael Sen nur noch ein amtierender Eon-Vorstand im Uniper-Aufsichtsrat sitzen. Bernhard Reutersberg wird weiter den Uniper-Aufsichtsrat führen; als Eon-Vorstand scheidet er im Juni 2016 aus.

(anh)
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