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Hamburg
Ergo-Lustreise: Jetzt gibt es doch keinen Prozess

Hamburg. Ein geplanter Prozess um die Lustreise von Top-Vertretern der früheren Ergo-Versicherungstochter Hamburg-Mannheimer nach Budapest 2007 findet nun doch nicht statt. Das Verfahren gegen die beiden Angeklagten sei gegen Zahlungsverpflichtungen vorläufig eingestellt worden, sagte ein Gerichtssprecher. Verhandelt werden sollte gegen einen ehemaligen Mitarbeiter der Vertriebsorganisation Hamburg-Mannheimer International (HMI) und einen Mitgeschäftsführer einer Eventagentur. Den beiden Männern wurde Untreue beziehungsweise Beihilfe zur Untreue vorgeworfen.

Sie sollen laut Anklage 2007 eine Sex-Orgie mit 20 Prostituierten für mindestens 64 Versicherungsvertreter in Budapest organisiert haben. Dadurch und durch die Verschleierung der Party-Kosten sollen sie gegen interne Unternehmensrichtlinien verstoßen haben. Einer der Angeklagten muss bis 13. Juli 10.000, der andere 5000 Euro zahlen. Andernfalls würde der Prozess doch stattfinden. Ergo hatte die Ermittlungen durch eine Strafanzeige ausgelöst.

(dpa)
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