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Rom/Frankfurt
Ermittlungen in Italien gegen die Deutsche Bank

Rom/Frankfurt. Gegen die Deutsche Bank sind in Italien Ermittlungen wegen des Verdachts der Marktmanipulation eröffnet worden. Die Staatsanwaltschaft im süditalienischen Trani geht laut der Nachrichtenagentur Ansa dem Verdacht nach, dass die Bank im Jahr 2011 über die Werthaltigkeit italienischer Staatsanleihen falsch informiert haben soll. Gleichzeitig habe die Bank in dieser Zeit Staatspapiere im Wert von mehr als acht Milliarden Euro veräußert und eine Vertrauenskrise am Markt ausgelöst.

Ermittelt wird laut Ansa gegen die damalige Bankführung mit Josef Ackermann und gegen seine Nachfolger Anshu Jain und Jürgen Fitschen. Beschuldigt sind auch der frühere Risiko-Vorstand Hugo Bänziger und Ex-Finanzchef Stefan Krause. Die Deutsche Bank kooperiert eigenen Angaben zufolge mit den Behörden. "Bereits 2011 hat die Deutsche Bank der Consob (italienische Wertpapieraufsichtsbehörde) auf eine ähnliche Anfrage Auskünfte und entsprechende Unterlagen zur Verfügung gestellt", sagte ein Sprecher am Freitag.

(dpa)
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